Die Presse über das Börsenmuseum

Premiere in Rosenheim

X-press - Das Anlegermagazin der Deutschen Bank, Ausgabe 01/2018

Der ungewöhnliche Mix aus alpenländischer Tradition und südländischer Lebensart haucht Rosenheim einen ganz besonderen Flair ein. Nun darf sich die Stadt im tiefsten Südosten Deutschlands auch noch rühmen, das erste Börsenmuseum Deutschlands ihr Eigen zu nennen.

„Börse macht Spaß, Börse zum Anfassen“.
Mit dieser Botschaft wirbt das erste Börsenmuseum der Republik seit seiner Eröffnung im Sommer dieses Jahres um Besucher. Zum Start gab sich bereits die deutsche Finanz-Community die Klinke in die Hand. So waren Vertreter der großen Börsen aus München, Stuttgart und Frankfurt anwesend, ebenso wie auch viele Banker, Fondsmanager oder Wirtschaftsjournalisten.

Faszinierende Welt der Börse

Seit rund 30 Jahren stammen aus Rosenheim Börsendaten, zahlreiche Finanzmedien und zuletzt wurde mit dem BCDI-Zertifikat auch ein erfolgreiches Zertifikat auf den Weg gebracht. Dahinter steht immer ein Name: Thomas Müller. Nun konnte Müller mit seinem Team mit dem Börsenmuseum einen neuen Meilenstein setzen. Jedenfalls war Gabriele Bauer, die Oberbürgermeisterin der 60 000-Einwohner-Stadt, auf der Eröffnungsfeier mächtig stolz auf die neue Einrichtung. Sie erhofft sich viele zusätzliche nationale und vielleicht auch internationale Besucher für Rosenheim.

Manch ein Besucher, wie beispielsweise Oliver Hans, der Geschäftsführer der baden-württembergischen Wertpapierbörse, hatte sogar weitere Ausstellungsstücke bei seinem Besuch im Gepäck. So brachte der Stuttgarter Börsenchef als Dauerleihgabe ein historisches Original-Kursblatt aus dem Jahre 1867 mit nach Oberbayern.

Börse pur – Börse zum Anfassen

Zu den Higlights des Museums gehört eine fünf Meter lange Dow-Jones-Installation, die dessen Wertentwicklung seit 1896 plastisch begreifbar macht. Daneben gibt es einen 3D-Druck des Dax sowie zehn Aktien-3D-Glas-Dioramen zu bewundern. Diese kleinen 3D-Schaukästen, sind mit unterschiedlichen Daten und Fakten zu den diversen Unternehmenspapieren gefüllt.

Kurios ist die Geschichte um die magische Dax-Zahl von 100 000 Punkten: Kein Index ist in Deutschland bekannter als der Dax, daher ist es auch kaum verwunderlich, dass ihm im und um das Museum besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Vor allem die „Dax-Wand“ draußen vor dem Haus, welche den Kursverlauf des deutschen Leitindex nachbildet, dürfte Anleger besonders ansprechen. Diese besteht aus Alu-Rohren im Maßstab 1:100. Beginnend mit dem Jahre 1987 und einem ersten Dax-Balken von zehn Zentimetern (entspricht der Normierung auf 1 000 Punkte), wuchs die Reihe bis Ende des Jahres 2016 auf 1,148 Meter (11 480 Punkte). Am Ende der Installation thront als Abschluss bereits ein zehn Meter hohes Rohr.

Wer Thomas Müller kennt, kennt auch seine Dax-Prognose aus dem „Börsenbuch“ für das Jahr 2039: 100 000 Punkte – umgerechnet also der Abschlussbalken mit der atemberaubenden Höhe.

Wissensvermittlung im fokus

Anhand verschiedener Themenschwerpunkte wie Börsenwissen, Börsen-Crashs unnd Börsenstrategien wird gezeigt, welche Gewinnchancen die Börsen weltweit eröffnen und wie der Anleger sein Geld am besten investiert. Die Ausstellung wächst permanent weiter. Seitdem sich in der Republik herumgesprochen hat, dass es das Museum gibt, wird Müller häufiger angesprochen, ob er noch das eine oder andere Objekt benötigt. Beispielsweise steuerte der Deutsche Derivate Verband zuletzt multimediale Erklärvideos bei.

Shopping zum Schluss

Wer am Ende noch etwas Zeit übrig hat, sollte auf jeden Fall auch einen Blick in den hauseigenen Museumsshop werfen. Denn hier finden sich neben den üblichen Accessoires wie T-Shirts, Tassen und Anhänger, auch viele in Farben und Formen unterschiedliche Bullen und Bären. Ein ganz besonderes Schmankerl für die Rosenheimer hat der Shop auch zu bieten: John Suchy – eigentlich berühmt für seine 3D-Darstellung der New Yorker Skyline. Anläßlich der Eröffnung des Hauses der Börse hat der Pop-Art-Künstler eine einzigartige Sonderedition für Rosenheim angefertigt. Rosenheim in 3D ist limitiert auf 275 Exemplare. Das erste Stück konnte Mu­seumschef Müller übrigens Oberbürgermeisterin Bauer zur Eröffnung überreichen. Von den 275 ­Exemplaren sind noch einige für 290 beziehungsweise 360 Euro erhältlich. Weitere Informationen und zahlreiche Bilder unter www.boersenmuseum.de.

Börse, Börse, Börse

Interview | 15.12.2017

Kaum eine Person in Deutschland lebt das Thema Börse so leidenschaftlich wie Thomas Müller. In den achtziger Jahren – kurz nach Beginn seines Studiums – kam er erstmals mit dem Aktienmarkt in Berührung. Seitdem lässt ihn der „Börsenvirus“ nicht mehr in Ruhe. Nachdem er einen Finanzverlag gründete, Bücher und Newsletter über die Materie verfasste, einen erfolgreichen Fonds herausbrachte, eröffnete er nun auch noch ein Museum. X-press sprach mit dem Tausend­-sassa über seinen neusten Meilenstein.


X-press
: Herr Müller, erzählen Sie unseren Lesern, wie Sie dazu kamen, ein Börsnmuseum zu eröffnen?

Thomas Müller
: Ich befasse mich seit über 30 Jahren mit Finanzthemen. Da kam irgendwann der Gedanke, die Börse Menschen näher zu bringen. Börse somit anfassbar zu machen und vor allem, die Angst vor dieser zu nehmen. Crashs sind normal und wurden bisher immer in kürzester Zeit wieder aufgeholt.

X-press: Was erwartet einen in Ihren Räumen?

Thomas Müller: Um alles aufzuzählen, wird der Platz hier kaum ausreichen. Aber die imposantesten Objekte sind der Dax als 3D-Druck, eine fünf Meter lange Dow-Jones-Installation, eine Dax-Wand, sämtliche Geldscheine dieser Welt, Dioramen der 10 Top-Aktien, dutzende Bullen und Bären, Teile des Börsenparketts aus Frankurt, eine Börsenglocke von der Börse Stuttgart, ein Stück der Kurstafel von der Börse Düsseldorf oder auch ein Teil des Kursmoduls von der Börse München. Besonders stolz sind wir natürlich auf das Kursblatt von 1867 – einer Dauerleihgabe aus Stuttgart. Daneben haben wir im selben Haus mit der Galerie „Bulle8“ eine einzige Sammlung von Kunstgegenständen meist unter dem Motto „Pop Art trifft Finanzen“ angesiedelt. Enthalten sind Stücke von berühmten Künstlern wie John Suchy, Devin Miles, James Rizzi, Volker Kühn oder auch Hans-Jürgen Kuhl.

X-press: Für wen lohnt sich ein Besuch?

Thomas Müller: Egal ob jung oder alt, Einsteiger oder Profi – es ist für jeden etwas dabei. Neben dem Museum und der Galerie sind im neueröffneten „Haus der Börse“ die Büros von boerse.de und BCDI, und im Haus nebenan ist der Börsenverlag angesiedelt. Somit stehen uns nun mehr über 2000 m2 Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung. Das „Haus der Börse“ steht börsentäglich von 10:00 bis 17:00 Uhr offen. Der Eintritt ist natürlich kostenfrei.

X-press: Neben dem Museum betreiben Sie zahlreiche Infodienste. Können Sie uns als Experte noch Ihren persönlichen Ausblick auf das Jahr 2018 geben?

Thomas Müller: Wir sehen beste Chancen, dass es in 2018 zu einem Comeback defensiver Aktien kommen könnte, womit sich für unseren BCDI wieder beste Chancen für eine erhebliche Outperformance eröffnen. Die Jahrestiefs könnte es im Januar und Februar geben, das Jahreshoch sehen wir im Dezember 2018. Der Dax selbst dürfte zweistellig zunehmen.


Von links unten nach rechts oben

Das Oberbayerische Volksblatt (OVB) berichtete am Donnerstag den 07.12.2017 über das Börsenmuseum in Rosenheim

Wer schon immer einmal auf dem Frankfurter Parkett stehen wollte, hat dazu Gelegenheit in der Dr.-Steinbeißer-Straße 8 im Gewerbegebiet Schwaig in Rosenheim. Denn dort befindet sich das erste und einzige Börsenmuseum Deutschlands – und ein Quadratmeter des wohl berühmtesten Bodenbelags der deutschen Wirtschaft.

Rosenheim – Die Botschaft ist klar: Mit den Aktienkursen geht es langfristig immer aufwärts. Versinnbildlicht wird das durch eine frei im Raum aufgehängte Installation, die den Kursverlauf des Dow-Jones-Index seit seiner Gründung im Jahr 1896 darstellt. Der Besucher des Börsenmuseums in Rosenheim stößt buchstäblich mit der Nase darauf, wenn er den Museumsraum betritt. Fünf Meter lang ist die Kurve, die tief links unten beginnt und kontinuierlich – wenn auch an manchen Stellen im Zickzack – nach rechts oben führt, bis sie in der Decke der Raumes verschwindet.

Ein Quadratmeter Frankfurter Parkett

Mit dem Thema Börse wollen sich viele nicht beschäftigen. Zu kompliziert erscheint diese Welt, zu risikoreich, um dort Geld anzulegen. Das Börsenmuseum möchte das Thema von diesem Sockel herunterholen – und der Quadratmeter Parkett, der sich einst tatsächlich in der Frankfurter Börse, dem wohl wichtigsten deutschen Handelsplatz für Aktien befand, ist dafür ein gutes Beispiel. Denn wer mag, kann sich tatsächlich auf den einen Quadratmeter Holz stellen.

Wie funktioniert Börse eigentlich? Welche Anlageformen gibt es überhaupt? Was ist der Unterschied zwischen Aktie und Aktienfonds? Was ist ein Index? Darüber will das kleine Museum informieren und zugleich Börsengeschehen zum Anfassen präsentieren. Das Museum schafft diesen Spagat, weil es das Thema auf 60 Quadratmetern nicht bierernst angeht.

Denn zwischen historischen deutschen Banknoten, einer echten Börsenglocke, einer alten Anzeigetafel aus Düsseldorf, auf der man den Aktienkurs noch mit Kreide vermerkte und modernen Medienstationen, die in Texten, Bildern, Videos und Hörbeiträgen viele Aspekte des Börsenhandels vermitteln, findet sich auch Kurioses zum Thema Börse: Ein Straßenschild von der New Yorker Wallstreet, Kaffeetassen mit Börsensprüchen, eine Figur des Parade-Kapitalisten Donald Duck, der zu seinem Geldspeicher zu watscheln scheint und natürlich Skulpturen mit den berühmten Börsen-Symbolfiguren Bulle und Bär – sie stehen für das Auf und Ab an der Börse.

Dazwischen geben Info-Tafeln Auskunft darüber, wie Börse funktioniert und über die oft erstaunliche Aktienentwicklung von ausgewählten Unternehmen. Nicht fehlen darf natürlich auch eine Orginalausgabe des Buches „Das Spiel der Spiele“ aus dem Jahr 1923. Der Ratgeber der Spekulanten-Ikone Jesse Livermore gilt noch heute vielen als das beste Werk zum Thema Geldanlage an der Börse – der Börsenverlag hat den Klassiker noch heute in seinem Programm.

Verblüffend ist auch ein Modell des Brandenburger Tores und eines goldenen Kubus daneben: Wer weiß schon, dass sämtliche Goldvorräte der Erde zusammen in einen Kubus mit einer Kantenlänge von 21 Metern passen würden? Die Größenordnung wird durch die maßstabsgetreuen Modelle des Brandenburger Tores und des Würfels anschaulich gemacht.

Träger des Museums ist der Rosenheimer Börsenverlag, in dessen „Haus der Börse“ der Museumsraum untergebracht ist. Im Gebäude residiert auch das Finanzportal boerse.de, ein Schwesterunternehmen des Börsenverlags. Der Verlag selbst verdient sein Geld mit fünf unterschiedlichen Börsendiensten, die Privatanleger abonnieren können und die konkrete Anlageempfehlungen geben.

Den Grundstock für das Museum bildete die private Sammlung von Börsenverlag-Vorstand Thomas Müller, der vom Thema in all seinen Facetten fasziniert ist. So wird der Besucher im Foyer des „Hauses der Börse“ von farbenfroher Pop-Art aus der privaten Sammlung von Müller begrüßt. Die Werke namhafter Künstler wie James Rizzi, John Suchy oder Volker Kühn beschäftigen sich alle mit dem einen Thema: Geldanlage. Passend dazu ist im „Haus der Börse“ auch ein Shop untergebracht, in dem der Besucher Bücher und Lifestyle-Produkte des Börsenverlags, aber auch Pop-Art-Kunstdrucke und -Objekte erwerben kann.

Entwickelt und umgesetzt hat das Museumskonzept der Börsenverlag selbst. Ausgehend von der Sammlung von Müller wurden Exponate zugekauft, Inhalte festgelegt und ein visuelles Konzept entwickelt. Die Info-Tafeln und Grafiken hat die hauseigene Grafikabteilung gestaltet. Ein wenig stolz ist man schon darauf, dass die Schau das einzige Museum in Deutschland ist, das sich mit dem Thema Börse beschäftigt. Dies hat der Verband deutscher Museen den Rosenheimern bestätigt.

Förderung der Aktienkultur

Ein klein bisschen Werbung für sich macht der Börsenverlag mit dem Museum natürlich auch, aber den Börsenprofis aus Rosenheim geht es eigentlich um etwas ganz anderes: Das Museum soll auch ein Beitrag zur Förderung der Aktienkultur in Deutschland sein. Denn obwohl die deutsche Wirtschaft brummt, der Dax sich auf dem höchsten Stand seiner Geschichte befindet und es auf der Bank keine Zinsen mehr für angespartes Geld gibt, misstrauen die Deutschen nach wie vor der Aktie als Anlageform. Nur 14 Prozent der Bundesbürger besitzen Aktien oder Anteile an einem Aktienfonds.

Deshalb will das Museum mit seinem Mix aus Information und Unterhaltung vor allem Wissen über Investments an der Börse vermitteln, über Börsenstrategien und Börsen-Crashs – immer vor dem Hintergrund, Berührungsängste vor dem Thema zu nehmen. Am Ende steht die Botschaft, dass es für Dax, Dow-Jones und Co. nur in einer Richtung zu gehen scheint: Von links unten nach rechts oben.

Das Börsenmuseum befindet sich im „Haus der Börse“, Dr.-Steinbeißer-Straße 8, 83026 Rosenheim. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie am Wochenende nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei; Weitere Infos unter Telefon 0 80 31/2 03 35 70.


Deutschlands Unikum

marktEinblicke – Das Anlegermagazin von Die Börsenblogger, Ausgabe 4/2017

Rosenheim. Da war doch was? „Out of Rosenheim“ – einer der bekanntesten deutschen Kinofilme aus dem Jahr 1987. Danach kannte jeder die oberbayerische Stadt im Alpenvorland. Nun hat sie eine Attraktion mehr, auf die die mehr als 60.000 Einwohner stolz sein können: Deutschlands erstes Börsenmuseum.

Museen gibt es in Deutschland wie Sand am Meer: Fast 3.000 Volkskunde- und Heimatmuseen, über 1.000 spezielle Kulturmuseen, fast 850 technischer und naturwissenschaftlicher Art – und nicht zu vergessen natürlich die Kunstmuseen. Über 700 in Deutschland. Dann kommen noch hunderte von historischen und archäologischen Museen hinzu. Doch ein Museum fehlte bisher:

Ein Börsenmuseum. Man könnte denken, dass eine solche Institution einen denkwürdigen Platz in der europäischen Bankenstadt Frankfurt haben würde – vielleicht sogar in den Räumen der Deutschen Börse. Weit gefehlt. Seit Sommer 2017 können sich börseninteressierte und finanzaffine Museumfans in Rosenheim, im „Haus der Börse“ über alles Wissenswerte um die bekannteste Form der Geldanlage – die Aktie – informieren. Wir haben das Museum besucht und können sagen: es ist eine würdige Heimat für die Geschichte der Börse geworden. Der Initiator Thomas Müller, Vollblut-Börsianer und Vorstand des TM Börsenverlags hat Tolles geleistet. Die Besucher sollen in den Räumen des neuen Museums die Faszination für die Börse nachvollziehen können. Das fällt umso leichter, wenn sich jeder die langfristigen und nachvollziehbaren Erfolge der Börse vor Augen führt. Das „Haus der Börse“ und die daneben angeschlossene „Bulle 8 Galerie“ zeigen dies auf die unterschiedlichste Art und Weise. In der Mitte des Börsenmuseums steht etwa eine mehr als fünf Meter lange Installation, die vom Boden bis zur Decke reicht und die wichtigsten Ereignisse bzw. Kursveränderungen im Dow Jones, dem weltweit ältesten Index, seit 1896 spannend und anschaulich erklärt.

Eine magische DAX-Zahl. Für den „deutschen Anleger“ ist natürlich das wichtigste heimische Börsenbarometer in dem Museum präsent. Die „DAX-Wand“, die den Kursverlauf des deutschen Leitindex nachbildet, dürfte von besonderem Interesse sein. Sie besteht aus Alu-Rohren im Maßstab 1 zu 100. Per Ende 1987 startet der erste DAX-Balken bei 10 Zentimetern (damalige Normierung auf 1.000 Punkte), woraus Ende des Jahres 2016 bereits 1,148 Meter wurden (11.481 Punkte). Dies erlaubt es übrigens auch, die Prognose von Verlagsgründer Thomas Müller aus seinem „Börsenbuch“ für das Jahr 2039 umzusetzen: 100.000 Punkte – eine magische Zahl. Der DAX-Balken hätte dann eine Höhe von 10 Metern!

Diese zwei Highlights sind aber nur Beispiele für die Vielfalt innerhalb des „Hauses der Börse“, das seit dem 15. Juli für jeden Besucher kostenlos seine Türen von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr offen hat. Eines ist dem Börsenmuseum besonders gut gelungen. Es findet sich jeder zurecht – ob jung oder alt, Börseneinsteiger oder Fortgeschrittener – jedem werden alle Aspekte des Börsenhandels spielend einfach erklärt, unter anderem mit Hilfe von Medienstationen in Form von Texten, Bildern, Videos und Hörbeiträgen.

Pop-Art meets Börsen-Kunst. Irgendwie könnte man auch das „Haus der Börse“ ein bisschen als Kunst-Museum einordnen. Denn in der „Bulle 8 Galerie“ – die im gleichen Gebäude untergebracht ist – trifft Pop-Art auf Börsen-Kunst. Unter anderem sind in der Galerie Werke von John Suchy sowie des 2011 verstorbenen Pop-Art Künstlers James Rizzi ausgestellt. Die farbenfrohe Vielfalt der „Bulle 8 Galerie“ zieht sich weiter durch das ganze Gebäude. Angefangen von der gigantischen Video-Wall bis hin zum eindrucksvollen Wall-Street-Graffiti, das durch die große Glasfront zu sehen ist. 

Ganz zum Schluss sollte der obligatorische Gang in den Museums-Shop nicht fehlen. Hier findet jeder (Börsen-)Interessierte unter anderem neben ausgewählten Börsen-Accessoires und Büchern des TM Börsenverlags auch weitere Börsen-Kunst. Wenn man am Ende wieder durch die große gläserne Tür auf den Vorplatz hinausgeht, kann man ein Fazit ziehen: Das „Haus der Börse“ vermittelt Börse pur – oder wie Thomas Müller sagt: „Börse zum Anfassen.“

Offizielles Mitglied im Deutschen Museumsbund


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